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Ab sofort Onleihe-Sprechstunde

Alle Fragen zum Thema Onleihe und digitale Medien können Sie ab sofort in der Onleihe-Sprechstunde dienstags von 15-17 Uhr persönlich anbringen. Weitere Infos

 
Deutscher Buchpreis 2017

In der Stadtbibliothek Reinbek stehen ab sofort die sechs Titel der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2017 zur Ausleihe bereit. Weitere Infos

 
Die "Toniebox": innovatives Audiosystem für Kindergärten

Die "Toniebox" mit 18 "Tonie"-Spielfiguren steht ab sofort in der Stadtbibliothek für Kindergärten zur Ausleihe bereit. Weitere Infos

 
Neu im Bestand: Die "Demenzbox"

Medienbox für Gruppenarbeit mit demenzkranken Senioren. Weitere Infos

 

Jugendromane

Wesley King: Daniel is different, Magellan Verlag, 2017, ab 12 Jahren

Bloß nicht auffallen! Nach dieser Devise lebt Daniel, der einfach nur ein ganz normaler Dreizehnjähriger sein will. Deswegen hofft er die meiste Zeit, dass niemand seine komischen Angewohnheiten bemerkt – weder seine Familie noch sein bester Freund Max und schon gar nicht seine Traumfrau Raya. Als er plötzlich eine mysteriöse Nachricht erhält, ist es allerdings gar nicht mehr so leicht, sich zu verstecken. Denn das unbekannte andere Sternenkind braucht seine Hilfe. Auf einmal wird aus Daniels Leben ein richtiger Krimi.

Wesley King hat mit "Daniel is different" ein sehr sensibles Thema aufgegriffen und es in einer sehr humorvollen, wenn auch teilweise recht ernsten Geschichte verpackt. "Daniel is different" erzählt auf sehr humorvolle Art die Geschichte eines dreizehnjährigen mit einer Zwangsstörung. Der Autor führt hier besonders jugendliche Leser Schritt für Schritt an diese Thematik und zeigt, dass "anders sein" nicht schlimm ist. Man sollte stolz darauf sein, wer man ist und nicht zwanghaft versuchen, sich anzupassen.

 

 

Ursula Poznanski: Aquila, Loewe Verlag, 2017, ab 12 Jahren

Als Studentin Nika nach einer Partynacht im italienischen Siena verkatert ins Badezimmer ihrer WG stolpert, staunt sie nicht schlecht über die beiden Worte, die quer über den Spiegel geschmiert sind: "Letzte Chance". Zunächst glaubt sie an einen blöden Scherz ihrer Mitbewohnerin Jenny. Doch warum sind auch ihr Handy, Schlüssel und Laptop-Akku futsch? Und was hat es mit den kryptischen Notizen auf dem Pizza-Flyer auf sich? Richtig Panik bekommt sie, als die Nachrichten-Sendung im Fernsehen ihr offenbart, dass schon Dienstag ist und nicht erst Sonntag. Ihrem Gedächtnis fehlen also zwei volle Tage. Dabei hatte sie doch gar nicht so viel getrunken!?

Ursula Poznaskis neues Jugendbuch "Aquila" ist ein lesenswerter Psychothriller, der ein bisschen an Dan Brown erinnert – nur dass nicht Symbol-Profi Robert Langdon mit kryptischen Hinweisen zu kämpfen hat, sondern Studentin Nika während ihres Auslandssemesters im italienischen Siena.